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Frantzvsische Tyranney
chen. Er begab sich aufs schmeicheln
und verstellen/ gleich als ob er gar günstigmit ihnen handeln/ und ihnen alles/ wassie begehren würden / vergönnen wolte / jadamit er sie desto besser in Schlaff brin,gen möchte / machte er ihnen Hoffnungzum Krieg / denselben wieder die Spani-sche Niederlanden zu führen/womachsieein höchstsehnliches Verlangen hatten.Ja damit er sie noch besser ins Garn brin,gen möchte/ so versprach er ihnen SeineSchwester Margarerha zum Unter-pfand an unsern Heinrich (den Vierdten)zu vermahlen ; Er wüste aber gar wol/daß aufsolche Weise / und durch derglei-chen Mittel die Vornehmsten von diesemAnhang nach) Paris könnten gelocket wer-den. Sechs Tage darnach (nemlich nachgeendeter Hochzeit) als an St. Bartho-loirrcri Tage/ wurden alkeHugenoterr/ diezu dieser Hochzeit sich eingestellet hatten/ermordet / unter denen sich befundenderAdmiral (ein Ururanher deß jetzt leben-den Printzen von Uranien) zwantzig an-dere vornehme Herren / zwölsshundertEdelleute / drey in viertausend Soldatenund Bürger; wie auch in andern Städ-ten deß Königreichs nach dem Parisischen
Vor-
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