r;6 Frantzösische TyranneydesKönigs in Franckreich mit venInlvchnernder eroberten Landschafften/ und in-sonderheit mit denen von Utrecht so molgehandelt haben/ daß man ihn einen Vat-ter der Überwundenen nennen könne.
Ich bitte euch / urtheilet doch/ ob die,ser herrliche Bey - Name / wormit mannoch heutzu Tage die Gedächtnus KönigLudwigs des XII. ehret / mit Recht al-len seinen Nachkommen dieser Kronekönne gegeben werden ? Ich halte gächlich/ ihr werdet alle mit Nein antworten/und seyd in eurerMeinung nicht betrogen.Wie ist euch aber in diesem Labyrinth zurathen / daß ihr daraus möget gesühntwerden? Sehet/ also: Es stehet bey euch/die Wahl zuergreiffen. GOTT hat euchnunmehro Gutes und Böses/ die Freyheitund Sclaverey vor eure Augen gestellet.Von dieser will er euch befreyen/und jenewiederumb kosten lassen / so ihr euch an-ders durch eine schändliche Verhärtungderselben nicht selbst unfähig machet. Erzeiget euch noch diejenigen Ruthen / wer,mit er etliche eurer Stadt und Dörffeegezüchtig-t- Er drohet euch noch mit denjenigm Plagen / wormlt er ehdeffen dieHärlig-und Widerspenstigkeit seines
wolckS
H
W
N
dki