148 Eines altern Mannes Briefe
ge! Lerne dich selbst meistern, ehe du anderer Thundurchziehst. Hierauf fpannete die Ameise ihreZange um den kleinen Strauch, kam, nach vielenSchritten und abgewechselter Ruhe, zu ihrer Hei-mat, und hätte gern ihre Begebenheit und Unterre-dung erzählet. Allein, der Tag war klar, und dieGesellschaft hatte etwas anders zu thun, als nachNeuigkeiten zu horchen.
Eurer Königlichen Hoheit scharfe Unterschei-dungskraft prüfe und beurtheile, welches von diesenedlen Gewürmen Recht hatte?
Ich verharre mit unsterblicher Ehrfurcht,
Eurer Königlichen Hoheit,
Meines gnädigen Herrn,
Leckö,
den 2 ;sten Julii, 1754-
rrrtterchaniger und getreuererDiener,
C. G. T.
Der