,82 Eines altem Mannes Briefe
wenn Eure Königliche Hoheit die dürren Felderin ein fruchtbares Erdreich verwandeln; denn dergroße Schöpfer sieht es nicht als einen Eingriff inseine Allmacht, sondern als eilte Schuldigkeit seinererschaffenen Creatur an, den rohen Stoff, welchener, als ein reicher Verleger unseren Handen über-lassen hat, zu prüfen, zu vermischen und zu unsermNutzen zusammen zu schmelzen. Er wird auch,gnädiger Herr , seinen Segen über Dero Ar-beit ausgießen, wenn Sie, unter der Hcldenwacheund dem Schutze der Waffen, diejenigen beschirmen,welche in ihren stillen Wohnungen, und auf denmit Bluhmen bestreueten Feldern, durch Ausrech-nungen und Versuche, die fröhlichen, muntern undgesättigten Einwohner des Reiches Schweden inden Zustand setzen, von reichen Einkünften, die all-gemeine Lasse der Landesherrschaft mit allem, waszum allgemeinen Behufe erfordert wird, zu vermeh-ren. Alsdann können Eure Königliche Hoheitwie ein Augustus, durch unzählige Belohnungen,die schlummernden Sinnen witziger Köpfe erwe-cken, bebauete Städte auszieren, den Sitz derKünste befestigen, und mit eitlem Gustav Adolphden nothleidenden Bundesverwandten zu Hülfe ei-len. Eurer Königlichen Hoheit Haupt wirdalsdann im Felde mit Lorbeeren und in Dero Hei-
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