an einen gesetztem Prinzen. 2vz
Lagen, einige Darbothen von Kopfschmerzen, Schlaftund Schaudern zu bemerken vermeynete, welches sieendlich zum Geständnisse und ins Bette brachte.Allein, kurz darauf ward sie, aus einer der Jugendanklebenden Unbeständigkeit, der leichter» Schmer-zen überdrüßig; sie rief, daß sie es nicht längerausstehen könnte, krank zu seyn, und stund frischund gesund auf.
6. Daß es keine größere Sünde ist, sich, durchdie Einpfropfung, wider den Gift der Blattern zu-Verwahrer», als zu den Zeiten der ansteckender» Seu-che, alle ersinnliche Mittel zu gebrauchen, um sichin Sicherheit zu setzen, und nicht in die strafbareVerwahrlosung der Türken zu verfallen, die hau-ftnwetse an der Pest sterben, da doch die, welchederselben entfliehen, beyrrr Leben behalten werden.
7. Daß, wenn man vor Gewissensbissen besor-get ist, im Falle etwa»» jemand nach der Einpfro-pfung sterben sollte, man aus eben dem Grunde ei-nen gleichen Vorwurf erwarten karrn, in sofern maneines oder mehrere von seinen Kindern, durch die na-türlicher Weife sich einstellenden Blattern, verliert,indem man leichtlich auf die ängstlichen Gedankengerathen dürfte, daß sie durch die Empfropfunghätten beym Leben erhalten werden können; undalso letzlich:
8. Daß