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Briefe an einen jungen Prinzen von einem alten Manne : in zweenen Bänden / aus dem Schwedischen übersetzet von J.D. Reichenbach.
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294 Eines altern Mannes Briefe

mehr auf ein so genanntes weltliches komt ä'kon-neur, als auf die ewige Seelengefahr bedacht.

Auf was Art die Eide in Gottes Augen angese-hen sind, finden wir in der heiligen Schrift.

Höret das, spricht der Geist Gottes durch den Pro-pheten Jesaiam, im Men Cap. i. v. ihr vom Hause Ja-cob , die ihr heißet mir Namen Israel, und aus dem Was-ser Juda gestoßen sind; die ihr schwöret bey dem Namendes Herrn, und gedenket des Gottes in Israel, aber nichtin der Wahrheit oder Gerechtigkeit.

Ihr sollt, heißt es im zten B. Moste im 19. C. 12. v.nicht falsch schwören bey meinem Namen, und entheiligenden Namen deines Gottes; denn ich bin der Herr.

Da sprachen alle Obersten der ganzen Gemeine: wirhaben ihnen geschworen bey dem Herrn, dem Gott Israel;darum können wir sie nicht antasten; daß nicht ein Zornüber uns komme, um des Eides willen, den wir ihnen ge-than haben. Jost 9,19. 20.

Und Jonathan sprach zu David: Gehe hin mit Frie-den: Was wir beyde geschworen haben im Namen desHerrn und gesaget: Der Herr sey zwischen mir und dir,zwischen meinem Samen und deinem Samen; das bleibeewiglich. 1 Sam. 20, 42.

Wenn du Gott ein Gelübde thust, so verzeuchs nichtzu halten; denn er hat keinen Gefallen an den Narren.Was du gelobest, das halte. Es ist besser, du gelobestnichts, denn daß du nicht hältest, was du gelobest, pred.Salom. 5, z. 4.

Opfere Gott Dank, und bezahle dem Höchsten deineGelübde, pst. 5°, i4.

Wenn jemand dem Herrn ein Gelübde thut, oder ei-nen Eid schwöret, daß er seine Seele verbindet, der sollseine Worte nicht schwächen; sondern alles thun, wie es zustimm Munde ist ausgegangen. 4 B- Most. zo, z.

Wenn