374 Eines altern Mannes Briefe
zu leisten. Mein, Eure Königliche Hoheit ge-ruhen, sich dabey zu erinnern, daß ein Hausva-ter und Bauherr sich gemeiniglich die besten undansehnlichsten Zimmer in seinem neuerbaueten Hau'se erwählet.
Eure Königliche Hoheit setzen also niemalsdie rühmenswürdige Ehrbegierde aus den Augen,sich eine ausgesuchete und wohl ausgezierte Stelle,in der schwedischen Reichshistorie und derselbenZeitlaufe zu erwerben. Das Glück und die Liebsdes Volkes, das Aufnehmen des Landes, die Ver-mehrung und fröhlichen Geschaffte des menschli-chen Gesthlechtes, das Wachsthum des Handelsund der Nahrung, die befestigten Gränzen desReiches seyn der Nachwelt sichere Zeugen vondenen beglückten Zeiten, welche Eure KöniglicheHoheit erlebet und bereitet haben. Ihrem An-denken, gnädiger Herr, empfehle ich den Ruhm,welchen der Abt Vely , in dem zweyten Theile sei-ner französischen Historie auf der Zysten Seiteden Königen von Frankreich beyleget: 1^08 Roisronjours perümäes, cfue les dien« äes kran-hoi8 fönt unK 1ibre8 (fns 1eur8 perfonnes,ne 8' en fönt jumais re^3rcle8 cfue commsIe8 kroteLieur«. Allein , Eure Königliche Ho-heit vergessen zugleich die Reunionskammer in Metz
und