an einen gesetztem Prinzen. z8z
befindet sich auch eine, welche unHv den raresten zuschätzen. Auf der einen Seite steht des KaisersGalliern Brustbild in Weibeskleidern unter demNamen von LMerm , und auf der an-
dern Seite derfelbige Kaiser auf einem Rennwagen,mit welchem man bey den römischen Lustspielen indie Wette fuhr. Die Überschrift ist: Llki^nepux. Ich weis, daß einige Kenner der Alterthü-mer diese Medaille einer Kaiserinn Galliena beyle-gen wollen: doch scheint deren Meynung gegründeterzu seyn, welche dieselbe auf Galliern weibische Re-gierung und seine Sorglosigkeit zu den unruhigstenZeiten des römischen Reiches ausdeuten.
Wenn es jemals möglich wäre, daß Eure Kö-nigliche Hoheit von Ihrem hohen Geschlechte abar-ten könnten: so würden die Medaillen und Schau-pfennige, welche Schwedens Freude und die allge-meine Hoffnung seiner Einwohner Eurer König-lichen Hoheit bey Dero Geburtsstunde zugeeignet,in der That nichts anders als bloße Verweise fürden seyn, der nicht den Wunsch aller Einwohnererfüllen wollen.
In dem alten Rom waren Medaillonen undMedaillen bekannt, welche letztem in drey Größen,eingetheilet wurden, und noch heute zu Tage mitII Th. B b den