l .XXXVIII Lebens - Beschreibung.
und bewog den Churfürsten, daß er unserm Herrn von Bester fürmancherley seit einiger Zeit verfertigte Hof-Gedichte, tausend Thaler,als ein Geschenckauszahlen ließ; sondern er bezeigte auch selbst feine .Erkentlichkeit auf eine sehr freygebige Weise.
Er hatte vor wenigen Jahren unserm Verfasser wegen eines ,über den Tod der Frau von Danckelmann verfertigten Trostgedichts izwey hundert Thaler verehret. In diesem Jahre beschenckte er ihn für !obgedachte Lob-Schrifft mit sieben hundertThalern,nemlich mit drey-hundert vsr,und mit vierhundert Thalern nach dem Drucke, und be-druckte sich gegen ihm auf das verbindlichste in einem eigenhändigenSchreiben* In dem folgenden Jahr aber ließ er ihm für das Sinnge-dicht über seine Erhöhung zurOberprasidentschaffr, und für ein Klag-Gedichte über das Ableben eines von den Brudern des Herrn vonDanckelmann, abermahl zweyhundert Thaler reichen.Der Herr vonCanitz erzeigte sich in dem nachherigen l6d6sten Jahre nicht minderfreygebig gegen unsern Verfasser, wegen der vollkomen schönen Trost-Ode über die verstorbene Doris; obwohl seine gewöhnliche edleArt etwas zu geben, das Geschencke, wie ansehnlich es auch war, beyweitem übertraf. Der Herr von Besser war im August - Monat,auf Befehl, dem Churfi. Hofe nach Cleve gefolgt, und von dem Herrnvon Canitz, von Hamburg aus, ersucht worden,seine Reise durch dieseStadt zu nehmen, woselbst er sich damahls in Verschickung aufhielt.
Unser Verfasser machte sich also das Vergnügen, dieser Einla-dung zu Folge, auf der Rückreise einen so wehrten Freund allda zu be-suchen, woselbst sie, einige Tage, in Gesellschafft des Kayserlichen Ge-sandten, Grafen von Eck, und des nachherigen Bürgermeisters vonBostel, ** welche, ausser ihren übrigen Verdiensten, auch zugleich
* Der Anfang desselben war folgen- pzk Usn; la plus granäs imper-den Jnnhalts; teälion, »zu» eg t'in«rsriruNo Lcc.
entenäu liro kier la pieco, <zui ** Von diesem habe ich schon Gele-
ell äigne äe vous, M2IS rrop äiZne äo genheit gehabt/ in diesen Blattern Er-rnuis. L,a perfeLtlon ell ö-;n5 le koe- wehnung zu thun. Jener, der Grafvonme; mris äe mon core, j'aurz^ L fsi. Eck, hat eine Menge teutsche Gedichtere sncorv ä'grrivsr a la kerkektion, verfertiget,auch sehr viel aus dcmFran-^ue vvu; m'y arrriduer. Ml! äu tzösischen übersetzt, die mir alle geschrie-moin» je VVU! »llure, gue je no «lyn- -en in die Hände gerathen sind. Einige l
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