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jemand zu ertheilen, sich ernstlich vorgesetzt hatte. Bald hernach ver-schaffte sein Gönner ihm für die Beschreibung des Beylagers derChurprinzeßin mit dem damahligen Hessen-Casselischen Erb-Prin-tzcn,itzigen Könige von Schweden, abermahl eine Churfürst!. Be-gnadigung von tausend Thalern.
Bey würcklich vollzogenerKrönung desChurfürsten zuKänigsberg,erhielt der Herr von Bester, ausser dem Titel eines Königl. Ober-Ce-remonien-Meisters und geheimen Raths, fünfhundert Thaler Besol-dungs-Zulage und jährlich Futter auf sechs Pferde. In dem folgen-den, nemlich dem zweiten Jahre nach tausend siebenhundert, ward erauch Ceremonien-Meister des Ritter-Ordens vom schwachen Adler,und bekam für seine Beschreibung der Krönungs-Geschichte, womit ererst zu Ende dieses Jahrs fertig ward, und die er zuvor Sr.Majcst.nebst der Zuschrifft und dem Krönungs-Gedichte!?vorgelesen hatte,sein erstes Königlicheß-Geschenckc, bestehend in zweytausend Thalern.
Wie ihm nun zu allem diesem die mächtige Vorspräche seinesneuen Beförderers, des Ober-Cämmerers Grafen von Wartenberg,am meisten geholffen hatte; so legte der Herr von Besser seineDanck-begierde durch eine abermahlige Vorrede bey der zweiten Ausgabeder KolbLschen väterlichen Unterweisung, zu Tage, darinn er die Ver-dienste seines Gönners dem Hofe auf eine so nachdrückliche als aus-nehmende Art anzupreisen wüste.
Bald hierauf ward er mit dem Orden der Großmuth, nebst dembesondern Vorzüge begnadiget, daß man ihm erlaubte, solchen, alsCeremonien-Meister des schwachen Adler-Ordens, an einem Oran-gen-farbnenBande an der Brust zu tragen. Als auch sein unver-gleichliches Trauer-Gedichte über den Tod der Königin SophiaCharlotta,wre er die Ehre hatte,solches dem Königl.Wittwer vorzule-sen, das Hertz seiner Majestät auf das allerzärtlichste rührete; so wüsteder Ober-Cämmerer den Beyfall des Königs zum besten des Verfas-sers, abermahl so wohl anzuwenden, daß er, nebst Überreichung einerBittschrifft von demselben, Sr. Majest. vorstellte: Besser würdeschwerlich die Verledigung einer Stiffts-Stelle erleben, wäre daherbereit, sich derselben, gegen einer würcklichen Königl. Gnadenvergel-
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