Z4 Staats - und Lob - Schafften.
flüchtge Casimir, der ersten Furcht entstrickt, *r^War wieder in sein Reich aus Schlesien gerückt:
Indeß daß groß und klein, bis auf der Tartar-Horden,
Für ihn und seinen Thron, war aufgebothen worden.
Mir diesen lag er erst bey Warschau an der Stadt;
Doch weil zu grosse Macht auch grosse Kühnheit hat:
War er den Weichsel-Strom dissils herüber gangen,
Uns desto schleuniger im Anmarsch zu empfangen.
Fast hundert tausend Mann bedecketen das Feld:
Sie hielten gegen uns wie eine halbe Welt.
Wie man die Kranche hört bey ihren Zügen girren,
Und in der Sommers-Zeit die reisten Saaten schwirren:
So rasselte der Klang von Pferden, Schild und Spieß,
Den diese grosse Schaar von weiten hören ließ.
Wie alles.stäubt und bebt bey Ankunfft einer Heerde:
So schwärhte sich die Luffr und zitterte die Erde;
Als dieser Völcker Trifft, und deren Hinterhalt,
Auf unsre Läger drang mit stürmischer Gewalt.
Sechs gegen einen Arm, so selten unsre kämpffen;
Und zwar, uns unversehns im Anmarsch gleich zu dämpfen,
Hat eiligst Casimir, als er uns nah geschäht,
Sich disseitsMZcichscl-Stroms in unsern Weg gesetzt.
Da war kaum an den Sieg, mehr an den Tod zu dencken,
Der auch, wohin man sah, uns dräute zu versencken.
Des Feindes Grausamkeit; die ungeheure Tracht,
Von Häuten und von Filtz in eine Form gebracht:
In den ersten Ausgaben fand man dieses bis zu dem Verse:
Und ramme noch den Tag, nebst Warschau Sie« und Feld!unter folgendem Titel, aus den Lob-Gedichren Friedrich Wilhelms desgrossen: Beschreibung der Warschauischen Schlacht von An. >6;6. in weheher Seme Königliche Majestät von Schweden Larl Gustav/ und Se.Chlu - Fürstliche Durchs von Brandenburg Friedrich Wilhelm, sich wi-der den Polnischen König Johann Lasimir vereiniget hatten; und in wehcher sie mitcinergantzgeringenMannschaft,von etwa 16200 Mann, nacheinem dreitägigen Gefecht,einen vollkommenen Sieg erhalten; ungeachtetdoch die Pohlen, nach ihrem eigenen Vorgeben, zum wenigsten looooo.Mann starck gewesen.
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