Band 
Erster Theil.
Seite
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;8 Staats - und Lob - Sckirisstm.

Wir hatten für den Raub nicht Aerm und Fäuste gnug.

Als aber nun der Streit auch den CMMtzky schlug:

Sah man die ganhe Schaar,mir höchstverwirrtem Fliehen,

Vor unserm Metzeln her, als dicke Nebel ziehen.

Dort röchelt erst ersäufft ein Cörpcr in dem Sumpf;

Hier überwarf sich noch ein warmer Tartar-Rumpf:

Dort sah man Seel und Blut aus Brust und Gurgel schießen;

Und hier verwickelten sich viel in eignen Spießen.

Der Castmir erstarrt, daß alles floh und bog,

Daß solcher Menge Volcks die Tugend überwog,

Lief samt der Königin, nach hin und wieder wenden,

Der Weichsel-Brücken zu, und aus der Sieger Handen;

Verließ die Königsburg, so wohl als sein Gezelt:

Und räumte noch den Tag, nebst Warschau, Sieg und Feld.

§V>As liegt den Helden nicht an ihrem ersten Glücke!

«^VDer erste Sieg für sie ist ihres Ruhmes Brücke.

Man sah, wie jedermann zu Brmnus Hoffstaat ging.

Seit diese Schlacht davor die Sieges-Fahnen hing.

Wohin des Himmels Gunst zu gehen angefangen,

Da folgen leichtlich nach, die an demselben hangen.

Europa wolte nur mit ihm zu Felde ziehn,

Weil Tapferkeit und Glück aus seinem Zepter schien.

Fast jedes Königreich verelstt ihn mit Gesandten, *

Nebst andern, die ihn bloß aus ihrem Schrecken kannten.

Der Kayser, der sein Volck zu Dennemarck gethan,

Both die vereinte Macht ihm auszuführen an.

Ja Pohlen suchte selbst mit ihm sich auszusöhnen,

Und wüste sonsten nicht sein Lorber-Haupt zu krönen,

Denn daß es ihm hernach zu seinem Fürsten-Stab

Die Ober-Herrschafft auch des freyen Preussens gab.

Carl aber, der gesehn, was ihm sein Freund genützet,

Umfing ihn, wie er war mit Blut und Staub besprühet,

* Nicht nur unter andern der L;aar aus Mc-scan, sondern auch die entlegneTarrar».

Bezeu-