Band 
Erster Theil.
Seite
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Man über-gcbcr seineandere Ge-schickUchkei-le».

Der AdelbalUrsachihn hoch,u-daltcn.Glaii« sei-nes Ge-schlechtes.

Wem seinHerr Vatermit seinemBuche zuVergleichen.

Staars - und Lob-Schriffttrr.

sten Hof-Leute dadurch abgeschrecket, alles Neides verges-sen ; die auf ihn geworffene Gnade des Herrn billigen, und,weit gefehlt, ihm etwas mißzugönnen, vielmehr öffentlich zugestehen pflegen: Daß sie so wenig in seine, als in unseresmit Geschafften überhäufftcn Ober-Präsidentens Stelle,nicht für die Schatze der Welt sich wünschen möchten.

Man tönte noch viel ein mehrers anziehen, und zugleichanzeigen: Wie klüglich crsich gegen den ganhen Hofbetra-ge: Wie er, nach den Lehren seines Herrn Vaters, sich sei-nes Glückes nicht überhebe: Mit seiner Freundschafft an-fangs zwar etwas schwer und verschlossen; aber hernach-mahls desto beständiger: Zn seinem Umgang gegen alleMenschen freundlich: In seinen Zusagen wahrhafftig, undin allem durchgehends vorsichtig und bedachtsam sey. Aberwir schonen billig seiner Bescheidenheit, und lassen uns ge-nug seyn, schon aus diesem erwiesen zu haben, was diesesBuch an ihm, und seinem Glücke gefruchtet. Der Adel,der ihn täglich um seinen Herrn siehet, und zum Theil unterseinen Marschalls-Stab gehöret: Darffsich keincswegesschämen unter ihm zu stehen, noch von ihm und seinem HerrnVater zu lernen. Seine Tugend ist nicht allein edel; son-dern auch gcehrct und glückselig. Sie kommet nicht alleinvon seinen Vorfahren ; sondern auch von seinen eigenenwohlerworbenen Verdiensten. So daß sein altes Ge-schlechte, wenn es ja, wie es scheinet, in ihm aussterbcn solle,wegen des gleichen Glantzes, mit welchem es in seinem Urhe-ber angefangen, und nun in ihm, als dem Letzten, sich endiget,wie einer der angenehmen Sommer-Tage seyn wird: Dadie Sonne hell auf-und untergehet; und man nicht weiß, obdessen Morgen-oder Abend-Nöthe schöner gewesen. Vonseinem Herrn Vater aber mögen wir zum Beschlusse nochdieses sagen: Daß, gleichwie jener berühmte BildhauerPolycctus, erstlich ein Buch von der Bildhauer-Kunst ge-schrieben, so er die Regel genannt, und hernach ein Bild ver-ferti-

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