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-Schafften.
Wie derHerr Grafsich hicbey»erhalte.
Staats-undLob'
sen. Man saget von dem so tapffem als klugen 3) Tu-
rcnnechaß, wenn er in seinem Lager mit einem grossen Vor-haben umgangen, und die ungleichen Urtheil und Anschlägeseiner unter ihm stehenden Officirer wider ihn gehöret, er sichsolches im geringsten nicht irren noch anfechten lassen; son-dern seines wohlgegründeten Absehns gewiß,was man aucheinmischen mögen, bey dem gcfasten Schlüsse beständigst ge-blieben, und seine Feinde nicht anders, denn mit dem gutenAusgange der Sache zu widerlegen gesuchet. AusgleicheWeise machet es der Herr Graf von Wartenberg. Seinfriedfertiges und gegen alle Menschen wohlgeneigtes Ge-müth solte zwar von rechtswegen ihm lauter Freundschafftund Freunde schaffen. Aber da es nicht zu erlangen, son-dern unverdient gedrängt und angefeindet zu werden, ein b)unvermeidliches Übel für einen Staats-Minister, ja gleich-sam dessen Ch aracter ist: So last der Herr Graf sich auchsolches gefallen, und weiß sich dergestalt darein zu schicken,daher voller Gelassenheit dißalles, wie etwan den Hagelund Platz-Regen, oder auch sonstcn die andern Gewitterdes Himmels ansieht, sie als Dinge, die nicht zu andern, ge-duldig trägt, und bey seinen mühsamen und sich stets ver-mehrenden Amts-Geschäfften, an seine Widerwärtige wohlwenig, oder doch nicht anders gedencket, denn nur, durchSanfftmuth und Wohlverhalten, sie zur Erkäntniß ihmUnrechts zu bringen. Wer hat ihn jemahls zürnen sehen,es sey bey Hofe, oder auch in seinem Hause? und diß ist eineWahrheit, die keiner des ganhcn Hofes leugnen kau. Er hatnicht weniger Empfindlichkeit denn ein anderer, aber er hatmehr Gewalt und Vermögen über sich und seine Bewegun-gen : Füvnemlich wenn seines Herrn Dienst dabey gewinnet,welchen ersieh allezeit und in allem willig nachsetzet. Bey un-
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