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Johann Christoph Stockhausens Sammlung vermischter Briefe
Entstehung
Seite
17
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Wenn ich eine Schrift nicht beym ersten Anblickeverstehe, so werfe ich sie weg; HM r-r.

/e/Z/br, E /^rNicht wahr? Viel-leicht liegt die Schuld nicht am Dichter, fuhr ichfort, wir bringen oft nicht die rechte Gemüths-beschaffenheit zu ihm mit, in welcher man ihnlesen muß; was uns das erstemal entgeht, bemer-ken wir leichter das zweitemal, wenn wir es wie-der lesen - - Ach ja, sprach Loren;», undgähnte; machen Sie mich über meinen Ge-schmack nicht unruhig, fragen Sie nur den Lo-rilas und Grmin, sie sind auch meiner Mey-nung: ich lobe mir allemal Picanderö Gedich-te und Stoppens Fabeln, die ermüden docheinen ehrlichen Leser nicht. Ihre Gesundheit,mein Herr, - - wie gefallt Ihnen dieser Wein ?Wollen Sie nichts von diesem Kuchen anneh-men? Nach einer kurzen Antwort wollte ichnoch etwas von dem Meßias sagen: Aber er fiengwieder an so gewaltig zu gähnen, daß ich diesesvor einen heimlichen Befehl ansähe, von derMaterie abzubrechen; und ich war schon im Be-griff, ihm eine angenehme Ruhe zu wünschen,als mich Grmin aufhielt, der neben mir saß.Mit Ihrer Erlaubnis, meine Herren, sprach

B er.