die ihm ein jeder guter Leier wünschet, wäre ei-ne rührende Scene gewesen, und sie hätte dieMajestät des MeßiaS, den die Thränen desjungen artigen Ioels bewegen, ohne Zweifelnoch mehr verherrlichet. Aber das wichtigste,mein Freund, was ich an dem Gedichte auszusezrzen habe, ist dieses, daß es noch nicht ganzist. Sie können kaum glauben, wie ungedul-rig mein Verlangen darnach ist, und ich sehees als eine Wohlthat an, daß mir ein Freunddes Herrn Alopstecks etwas von der'Fort-setzung seines Liedes bereits im Manuscripte ge-wiesen hat. Allein, wie bald sollen wir denn dasganze Gedicht haben, und wie stark möchte es wohlwerden? Auf diese Frage kann ich Ihnen nichtsbestimmtes antworten. Es kann seyn, daßwir frühe in den völligen Besitz dieses Schatzesgesetzt werden; es können aber auch Hindernis-se dazwischen kommen, die uns warten lassen.Es. werden noch viele Fortsetzungen von Gesän-gen hinzukommen, wie man sagt; und ich glau-be, daß wir noch nicht einmal den dritten Theildes Gedichtes haben. Sorgen Sie nicht fürdie Erscheinung und für die Schönheit der fol-genden Gesänge. Alopstcck ist allzusehr von
seinem