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scte eben zu Mittage mit drey oder vier Herren.Der Gaöconier trat, ohne sich melden zu lassen,in das Speisezimmer, mit der Frechheit/ dienur die garonische Luft einflöset, und mit ei-nem Accent, der sein Vaterland nicht verleug-nete. Er gieng nach dem Tische zu, und sagteganz laut, meine Herren , mit ihrer Erlaub-nis, wer von ihnen ist Lolbcrr? Ich bines, mein Herr, verfehle Herr (Lolberr, wasist zu ihren Diensten? Ey, nicht gar viel, sagteder andere, nur ein kleiner Befehl vom König,mir fünfhundert Thaler zu zahlen. Herr Col-bert, welcher aufgeräumt war sich zu ergehen,bat den Gaöconier sich bey Tische zu sehen, ließihm ein Couvert geben, und versprach ihm,seine Abfertigung sogleich nach dem Essen zu be-sorgen. Der Gasconier nahm das Anerbie-ten ohne Complimenten an, und aß vor vierPersonen, worauf Herr Lolberr einen von sei-nen Rechnungsverwaltern kommen ließ, der denHerrn Officier nach der Expeditionsstube brachte,wo man ihm hundert Pistolen zahlete; und alser sagte, daß er hundert und fünfzig haben mä-ste, anwortete ihm der Rechnungsverwalter: ganzrecht, aber fünfzig werden für ihr MittagsessenL z ange-