Buch 
Johann Christoph Stockhausens Sammlung vermischter Briefe
Entstehung
Seite
188
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pen, und mit Klapperwerk, er hat nichts Männ-liches, nichts Wesentliches, Die Aehnlichkeitgewisser Töne ist seine liebste Belustigung; erfreuet sich, wenn er mit Worten spielen kann.Er war vor diesem überaus Mode. SehenSie den grösten Theil der alteren Dichter an,so werden Sie ihn überall wahrnehmen. Docher findet sich auch noch genug in etlichen vonden neuern. Er hatte sich allenthalbeneinzudringen gewust, und war sogar bis aufdie Kanzeln gestiegen. Was war ehedessen schö-ner, niedlicher, sinnreicher, als wenn manden Vortrag seiner Rede in ein Wortspiel einzu-kleiden wüste. Das Meisterstück war vollkom-men , wenn es sich noch dazu reimete. HabenSie Pastillen, da werden Sie diese Herrlich-keiten genug antreffen.

Ein wirklich sinnreicher Gedanke bleibet in allenSprachen sinnreich. Man findet ihn in allen Län-dern schön, und er last sich in alle Mundarten über-sehen, ohne von seinem Salze etwas zu verlieren.Aber die falsche Scharfsinnigkeit, welche aus dergleichlautenden Tönung verschiedener Wörter ent-stehet, schränket sich bloß in einen gewißen Plaßfin» Man ist unvermögend, die Feinheit der-selben.