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selben, ausser ihrem Geburrhsorte, einzusehen.Nun möchte ich aber wissen, was darinn Geist-reiches steckt, daß mir bekannt ist, daß zweygleichklingende Wörter was verschiedenes bedeu-ten. Eben aus dieser Ursache hat die Spöttereydes Cicero über den Verrcs Ihnen platt vor-kommen müssen. Sein ganzer Witz siel weg,wenn nicht gerade sein Widerpart so, sondern an-ders geheißen hätte.
Kömmt es bey einem witzigen Einfall auf denGedanken selber an, so muß derselbe neu, fein, beis-send, aber ohne Gift seyn: so bald er sticht oder be-leidigt, so wird er ordentlichen Gemächern zwar einLächeln ablocken, sie werden aber Nicht mit einemreinen Vergnügen lachen. Seine Feinheit mußauch nicht dunkel seyn, daß man gleich dieSpötterey oder Zweydeutigkeit ohne vieles Nach-sinnen einsehen kann. Die Scharfsinnigkeitleidet kein ängstliches Studieren, das ist fürdie Tiefsinnigkeit. Vornemlich aber muß derWitz, wie Sie sehr wohl anmerken, ungezwun-gen seyn. Er ist zu feurig, zu lebhaft, umsich zwingen zu lassen. Man muß denselbennicht mit Gewalt herbeyziehen wollen. Da-durch wird man lächerlich, und es geht, wie
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