i-4
Irre ich mich, meine wertheste Freundinn, daßich Ihr ganzes Lehrgebäude von der Verrückung derWelt auch für eine Spötterey ansehe ? Mich dünkt,nein. 'Ich kenne schon Ihr schleichendes Wesen.Wenn man denkt, daß Sie am ernsthaftesten reden,so steckt doch eine Schalkheit dahinter. Gestehe!?Sie es mir nur: Ihre ganze .Absicht war, denenPhilosophen und ihrer Verwegenheit im Schlüßeneines anzuhängen.
Es ist auch wahr, Fräulein, man muß manch-mal auf diese Herren unwillig werden. Sie ma-chen es zu arg. Sie sticheln auf uns, daß wir tän-deln, nichts Gesetztes haben, und uns mit süstenTräumen beschäftigen. Machen sie es aber größtenTheils bester? Sie träumen öfters ärger als wir.Sie haben ihre Moden so wie wir; Wir in Klei-dern und sie in Lehrgebäuden. Ein Lehrgebäudedas vor vierzig Jahren Mode war, kömmt hernachin Verfall, und man nimmt ein neues an, das ebenso wenig gründlich erwiesen ist als das vorige. Aber !es gefällt; denn es ist neu. Wir suchen die altenModen wieder hervor: Sie auch. Der Herr * * *
hat
/'-rm le, Ä/rör'ane,
I-ib. IV. zz.