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legen, den ich Ihnen schon so lange schuldig war.Wir schreiben Ihnen nach der Entfernung einerGesellschaft, wobey ich nichts mehr als IhreGegenwart gewünscht habe; Denn ich bin Ih-nen gut dafür, Sie hätten Ihre ernsthafteMiene verlieren müssen. Der Amtmann mitseiner liebenswürdigen Gehülfin, der kleineCaplan,, und das Fräulein von D. fassen ebenmit Ihrer Tante beym Caffee, als ich in dasZimmer trat. Nach den gewechselten Gewohn-heitskomplimenten mengte ich mich unter die Ge-sellschaft, und mein Unstern erwies mir den üb-len Streich, daß ich meinen Stuhl zwischender Amtmannin und dem Geistlichen bekam,wiewohl hier die Wahl überhaupt schwer fiel.So lange man sich mit dem Caffee beschäftigte,gieng noch alles ziemlich erträglich, und es konn-te nicht eher eine freye Unterredung zu Kräftenkommen, als bis es damit vorbey war; danndie Urtheile vom Wetter und von der Hitze hat-ten bald ein Ende erreicht, und wurden nurnoch durch den Fächer unterstützet. Nun fiengich an, mit meinen Nachbarn bekannter zuwerden: Ich frug die Amtmannin, ob ihr HerrSohn bald von der Universität wieder kommen
wür-