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sind, und ich bin selbst von dergleichen Irrthümer»nicht frey gewesen, ehe ich hieher kam; Allein nichtsist so unrichtig, gnädiger Herr, als das, was Ihnenvon der rauhen und niedrigen Lebensart auf derhiesigen hohen Schule ist erzählet worden. Auchdas ist falsch, was man von den Streitigkeiten zwi-schen den Studenten und der Garnison gesagt hat:man findet seit vielen Jahren kein Exempel, daßauf dieser Seite die geringste Uneinigkeit vorgefalr, len wäre.
i Man hat vorgegeben, daß es hier theuer wäre.
^ Allein man muß niemals in Helmstädt gewesen
1 seyn, um dieses zu glauben. Alle Dinge haben> ihren proportionirten Werth; und es ist wahr, daßeine schöne Stube mehr kostet als eine schlechtere,daß man für zwey Thaler die Woche bester speise»kann, als für einen Thaler. Aber ist es nicht an al-len Orten so ? Es kömmt auf die Einrichtung an,die man machen will, und man kann mit einer mäs-^ sigen Summe hier leben, ohne am Nothwendige»
^ und an den Hauptbequemlichkeiten des Lebens> Mangel zu leyden, so wie hergegen auch ein andererdes ^ahrs zweytausend Thaler hier so gut als an ei-nem andern Orte verthun kann,wenn er Lust zu ver-schwenden hak. Es ist genug, wenn ich Ihnen sage,gnädiger Herr, daß ei» jeder hier nach Proportion
seiner Umstände leben kann.
Sollte es Ihnen also gefallen, den Herrn Sohn
auf