B. Denen nemlich, die man vernünftiger Wei-se hoffe« kann zu überwinden' Die andernanzugreifen ist Thorheit, und oft von allenThorheiten die verderblichste.
A. Da, nach ihrer Meinung, Natur undNothwendigkeit den großen Absichten unse-rer Philosophen immer im Wege stehen, wel-che Gefahr läuft man dabey, sie insoweitzu befolgen, als uns unsere Kräfte erlauben?
B. Eine sehr große. Wenn es in der morali-schen Welt, und in der politischen Ordnungso viele und mehr noch schlechte Keime alsgute, so viele und mehr noch ausschweifendeund falsche als richtige und vernünftige Be-griffe, so viele und mehr noch niedrige undschädliche als nüzltche uud großmüthig« Lei-denschaften giebt, würde der Trieb, derauf einmal alle diese Kräfte entwikeln, undweit entfernt sich zu hemmen, und ihre Thä-tigkeit zu mäßigen, sie znm höchsten Ertremspannen würde, ein wohlthätiger Trieb seyn?
A. Allein warum auch behaupten, dieser Triebwürde, ohne Unterschied, alle diese Kräfteauf einmal entwikeln? B.