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Unterredungen, Monologen, Phantasien eines Weltbürgers über die französischen und helvetischen Staatsumwälzungen
Entstehung
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die sie jezt plagen und irre führen. Ohnediesen unglüklkchen Reiz würden tausend nnvtausend schädliche Leidenschaften niemals zuder gleichen Heftigkeit gestiegen seyn; weitleichter wäre es gewesen, ihre Ausbrüche zuhemmen, oder ihnen vorzubiegen. Ueber-«dies wie viel Menschen find nicht nur darumeine Geisel ihrer Mitbrüder geworden, weil derzu thätige Trieb unserer Gesellschaften in ih-nen unglüklicher Weise Ideen und Kräfte ent-wikelt hat, deren Anwendung sie in ihrergewöhnlichen Sphäre nicht finden konnten.Wie viel lasterhafte Leidenschaften wären ineiner glükiichen Ohnmacht begraben geblie-ben, wenn nicht der gleiche Trieb ihnen zu-viele Gelegenheiten und Hilfsmittel ver-schilft hätte, sie zu befriedigen! Diß ist dasgroße, diß das, unsere neuen Einrich-tungen zerstörende Gebreche», daß man un«schiklicher Weise mehr Kräfte, mehr Interes-sen, mehr halbe, vielleicht wirkliche Talente«ntwikelt hat, als für das Bedürfniß desStaats rmd den öffentlichen Wohlstand, wie

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