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Unterredungen, Monologen, Phantasien eines Weltbürgers über die französischen und helvetischen Staatsumwälzungen
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A. Haben Sie aber nicht aus Kant gelernt,daß das Menschengeschlecht, um zur Voll«kommenheitzugelangen, unausweichlich vomschlimmsten zum besten übergehen muß.

B. Dann zumal, ich gestehe es, ists erlaubtzu glauben, daß es auf sehr gutem Weg« ist.

Drittes Gespräch.

Ueber das sonderbarste Resultat derStaatsumwälzung.

A» Werden Sie mir nicht eingestehen, daß diePhilosophie, indem sie den Köpfen einenganz neuen Eindruk gab, auf die glücklich«ste Weise von der Welt diese große Staats-umwälzung angefangen hat?

B. Ich gestehe es.

I. Sie werden mir auch zugeben müßen, daßdiese Philosophie wesentlich Menschenfreund»lich war, daß sie wahrend dieser ganzen lezte»Hälft« des achkzehenden Jahrhunderts miteiner sehr merkwürdigen Thätigkeit wirkte?

B. Ich kan es nicht läugnen. Die nur, von

der