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Unterredungen, Monologen, Phantasien eines Weltbürgers über die französischen und helvetischen Staatsumwälzungen
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Holland, Italien, und sogar den ärmstenThalern der Schweiz geraubt hat.

A. Bisweilen kann das souveraine Volk vonseinen Ministern und von seinen Generale»betrogen worden seyn allein immer liegtdoch die Regierung in seinen Handen, allesist für sein Glük, für seinen Ruhm, fürseine Macht gethan worden.

E. Und wenn man sich endlich an diese feiertliche Majestät des Volks wenden will, womuß man sie suchen?

A. Ganz natürlich, in der Versammlung sei-ner Srellvertretter, im Ausschuß des bffcnttlichen Wohls, im Direktorium.

P. Nun ja! diß ists eben, wie ehmals z»Versailles im Staatsrarh des Königs, inden Audienzzimmern der Minister, die bis-weilen wohl, bisweilen übel gewählt waren,wie noch heut zu Tage.

A. Welche Vergleichung? Hangen nichtalle diese Minister von der Wahl eines einzi-gen Menschen ab, der sie nach Willkühr sei-nes Eigensinns berief und wieder verwies?

B.