Das kro und kontra
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tcnen Körbgen darbietet, soll so schön seyn, wie sie GuidoReut immermehr hätte mahlen können, und die hochge-schürzte Baurin, welche ihre Krcmlköpfc im Hintergründefeil bietet, dem flandrischen Rsphael Ehre machen kön-nen -
Aber. . . nun was für ein Aber? werden Sie viel-leicht fragen — aber dabey keine Satyre auf uns armeLandstädttr, welche diesen großen und gerechten Vorzugder Hauptstädte entbehren müssen; oder ich fahre auf inmeiner erhöheten Empfindung, und mahle Ihnen n»teben so fetter Farbe, obgleich mit einem härtern Pinselrm Stück daneben, was Sie auf eine nicht so sanfte Artrühren soll. Mit Schrecken sehe ich es an, wie die Wei-ber Ihrer guten Landlcute alle Tage, die Gott werdenläßt, zur Stadt laufen, und keine andre Seligkeit ken-nen, als dort die Feit zu verlaufen. Die Haushaltungentbehret ihren Fleiß, das Gesinde mit den Kindern ihreAufsicht, und das Haus ist leer von allem, was einerechtschaffene Hausmutter für sich haben muß. DenMorgen verplaudern sie unter Wegcns oder auf demMarkte, und den Nachmittag sitzen sie in den Schlupf-winkeln vor den Stadtthoren und lernen Kaffee, Thee,Muscatwein und der Himmel weis wie viel mehr süßeNaschcrcyen kosten. Ein Theil des gelöseten Geldes istschon für Bandgcn und Blümgcn in der Stadt versplit-<ert, und hier wird ein guter Theil des Ucberrestcs ver-naschet , der Mann aber des Abends mit Lügen, wieschlecht der Preis gewesen, und wie man die Waare halbumsonst habe hingeben müssen, berichtet. Von kleinenBctrügereyen gehen sie bald zu großem über, und zusetztentzieh» sie der Haushaltung alles, was nur verkäuflichist, um ihre Eitelkeit und Gewohnheit zu befriedigen.
Das-