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^ ^ Christian, zum Diener Thorvaldsens ansersehcn sei.
Als ich bemerkte, dass ich keine Lust habe, diesenOii Dienst anzutreten, erwiederte er: „Sie können nichtrch Nein sagen, wenn es des Prinzen Befehl ist, sonstmüssen Sie Ihren Abschied nehmen; doch erwägenAi Sie sich die Sache reiflich, bevor Sie es thun."
Denselben Tag wurde ich zu Thiele gerufen.hiE Er empfing mich sehr freundlich und sagte: „SieW haben diese Sache gewiss nicht ganz richtig aufgesasst.
Es ist ein Anerbieten, das Sie nicht ablehnen
W dürfen. Ich will Ihnen setzt die Sache auseinander> setzen. In Rom hat Thorvaldsen Künstler zu seinenM» Gehülfen gehabt, und die beiden, die ihn hierher«« begleitet haben, der Bildhauer Mathiä und der MaleriD, Blunk, würden ihm fortwährend mit Bereitwillig-P l keil ihre Dienste leisten; dies stimmt aber nicht mit>M unsern Verhältnissen." „Als sein Bedienter soll ichja wahrscheinlich hinten auf seinem Wagen stehen,"M wandte ich ein, „und dies ist mir sehr zuwider."M „Ja, Wilckens, ist das der einzige Grund", versetzte^ Thiele, „so kommen Sie und gehen Sie mit mir
zu Thorvaldsen hinüber, so können nur uns mit ihmdarüber besprechen." Als wir nun zu Thorvaldsenhineintraten, sagte Thiele: „Ich bringe Ihnen hierDx: den Diener, dessen der Prinz in der Versammlung
D. erwähnte." „Empfangen Sie meinen Dank dafür,
Thiele", sagte Thorvaldsen. „Ja," fuhr Thiele fort,„aber er hat einen Fehler." „Ei," rief Thorvaldsen' aus, „da muss er ja ein sehr seltener Mann sein,