es ist ja der Prinz, der Sie für mich ansersehenbat." Ich antwortete: „Wenn Sie einige Nachsichtmit mir haben wollen, Herr Conserenzrath, dannwerde ich nach bestem Vermögen dahin streben, Alles,was Sie mir künftig anftragen, auszurichten."„Das, was ich wünsche," sagte er, „ist, dass Siemir beim Anziehen und bei meiner Garderobe be-hülflich sind, und dass Sie mich begleiten, wennich irgendwo hin soll, indem ich oftmals nicht imStaude bin, mich in der Stadt zurecht zu finden,ja, ich weiß mitunter kaum, wer die Menschen sind,deren Einladungen mir zugehen: ich fahre nicht, dassagte ich Ihnen ohne Zweifel gestern. Ich werdeSie deshalb die Einladungen in Empfang nehmenlassen, und Sie können sie dann ordnen - gehenSie darauf ein?" fügte er lächelnd hinzu, „so setzeich Sie hiemit als meinen Hofmeister ein. Woraufes mir am Wesentlichsten ankommt, ist, dass Sieüber meine Kunstsachen und Sammlungen die sorg-fältigste Aussicht führen. Kommen Sie nun, undlassen Sie mich Sie sogleich mit meinen Sachenbekannt machen." Daraus gingen wir in den Zimmernund im Atelier herum, wo er mir Alles zeigte,und dann ging er an seine Arbeit, indem er sagte:„Wenn Sie nun so viel wie möglich um mich seinwollen, wann ich zu Hause bin, so leisten Sie meinenAnsprüchen volle Genüge." Ich war meiner Ängst-lichkeit bald Herr geworden, und nach Verlauf von
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Buch
Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
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