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deshalb unseres für seinen Tisch. - Er legte großenWl, Werth darauf, nach Tische, wenn die Witterunggünstig war, einen Spaziergang mit mir zu machen,bevor ich ihn nach dem Theater begleitete, und eswar selten, dass er von da nach Hause ging, indemslvk ^ gewöhnlich zu irgend einer Abendgesellschaft ein-^ geladen war; ging er aber nach Hanse, musste meineW» Frau ihm gewöhnlich sünf bis sechs Butterbrödte^ geben, dazu ein Paar Eier, holsteinische Haringe^"2 oder auszulegendes Fleisch; hiezn trank er das Bier,M das vom Mittag übrig geblieben war. Wenn er"">'!> zu Bette ging, es mochte nun früh oder spät sein,dE insgemein war es um 1. oder 2 Uhr, bekam erchch immer eine Tasse warme Hafersuppe, worauf erM großen Werth legte. Wenn wir um 12 Uhr nachM Hause kamen, und meine Frau ihm gute Nachti«l» sagte, wünschte er auch ihr immer sehr freundlichmr! eine gute Nacht und fügte dann hinzu: „Nun, heut'M Abend sind wir denn als ordentliche Leute nachMt Hause gekommen."
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Atz. An einem Sonntag Morgen kam ein einfach,
aber reinlich lind ordentlich gekleideter Mann undfragte, ob er wohl Thorvaldsen zu sprechen be-Mt kommen könne. Ich fragte ihn nach seinem An-A liegen, und er antwortete: „Ich komme nicht, umst,t Thorvaldsen um etwas zu bitten; ich möchte aber