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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
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Tage vermisst, denn ich sammle es." Nun wussteich also, wer sich mit dem Reinigen abgegebenhatte, und der Gedanke stieg sogleich in mir auf,dass ich schon längst damit hätte anfangen sollen.Ich erwiederte also:Das thue ich, Jhrv Gnaden,und ich hoffe, dass Sie es entschuldigen werden,wenn ich damit fortfahre; als Thvrvaldsens Kammer-diener muss es mir ohne Zweifel gehören, wenner hier in der Stadt sich aufhält". Um dessengewiss zu sein, dass ich es nehmen dürfe, fragteich ihn, ob ich das Haar,.das ich aus dem Kammherausnahm, oder das ich ihm abschnitt, behaltendürfe. Er lächelte und erwiederte:Wollen Sienun auch mein Haar sammeln? Ja, kann dasSie interessiren, meinetwegen sehr gern. WollenSie aber ein Haarsammler sein, so sollen Sie einSöckchen von der Mutter Napoleons des Erstenbekommen." Mit diesen Worten trat er zu seinemSecretair hin und nahm ein Schächtelchen heraus,worin die Haarlocke lag, und gab mir die Hälftedavon.Sehen Sie, das ist Haar, welches aufzu-bewahren es der Mühe lohnt", sagte er. DenselbenTag nahm er eine Schachtel hervor, worin Kalk vonRaphaels Grab aufbewahrt war. Er war bei derEröffnung des Grabes zugegen gewesen und hatte,wie alle die Andern, die dieser Feierlichkeit beiwohnten,etwas Kalk mitgenommen.Da es scheint, dass Siesich aufs Sammeln legen wollen", sprach er,ist'swohl am besten, dass Sie auch hievon eine kleine