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Eich sjo bei meiner Seele nicht tragen." Ich bat dend«is Grasen, Seiner Majestät meinen Dank zu über-^lkii bringen für die große Gnade, die mir eine sod außerordentliche Freude bereitete. Bei seiner Rück-«dw» kehr zeigte ich Thorvaldsen das mir ertheilte Ge-Djir- schenk und erzählte ihm den ganzen Hergang derm» Sache; er lächelte darüber und sagte: „Ja, Wilckens,er ist ein guter König."
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Mi: Eines Tages, als eine Truppenmusterung auf
ich«k, dem Nordcrfelde stattfinden sollte, war Thorvaldsenm iii gerade übler Laune, zum Theil über die Schwierig-st x: leiten, die sich wegen des Museums sowohl rück-Wn sichtlich der Bauart als des Bauplatzes erhoben,mjt llm ihn zu zerstreuen, schlug ich ihm vor, die RevueIMr mit anzusehen, wozu er auch bereit war. Als wirW,, eine Weile die Musterung angesehen hatten, warich iß der König durch einen Adjutanten auf Thorvaldsens„I Anwesenheit aufmerksam gemacht worden, und mit, einem Male kam Seine Majestät, vom GeneralBülow begleitet, auf ihn zu geritten und fragte ihnM» nach gegenseitigen Begrüßungen, wie ihm der dänischeSoldat gefalle. Thorvaldsen antwortete, dass ihmd die flinken Bursche recht sehr zusagten. Als die^ Unterredung eine Zeitlang gedauert, sagte der König:„Ich höre, Thorvaldsen, dass Sie unzufrieden sindE,; wegen der Uneinigkeit rücksichtlich Ihres Museums,