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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
Entstehung
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Ihnen schon behülslich sein". Germer sprach seinenDank aus und legte Tags daraus die erste Hand-Eiih ^ das Bild, womit er sein Glück begründete. Thor-valdscn änderte dies und jenes am Bilde, und als^ er fertig war, sagte er:Dies Bild wünsche ichzn behalten. Haben Sie Lust mehre zu zeichnen,^ können Sie dieses copircn: aber an diesem dürfenl« keine ferneren Änderungen vornehmen; das willich hier auf dem Tische behalten." Einige Tagesikik später kamen einige Reisende, die das Bild sowohl gelungen fanden, dass Sie mich fragten, obAM xs zu verkaufen sei. Ich antwortete:Nein, dies"Ä Bild können Sie nicht bekommen, aber Sie könnensjl'ZQ ^iie Copie davon bei Gertner bestellen: eine solcheMU kann er bald fertig machen". Als Gertner diesW! hörte, wurde er sehr froh und fragte Thvrvaldsen,une viel er wohl dafür fordern könne. Er ant-idmD wvrtete:Fordern Sie 25 Species, und legen Siei W' dann sogleich Hand an's Werk!" Gertner machteii»gkh das Bild in anderthalb Tagen fertig, und nachTu» dieser Bestellung liefen viele andere ein. Als einigemA Zeit verstrichen war, verschaffte Thvrvaldsen Gertnerk ein Atelier im Schlosse Christiansburg, wo er Thör-in»" valdsen in Leibesgrvße malte. Dieses Bild fordertec n jr lauge Zeit, indem der Künstler viele Arbeiten unterHänden hatte, und ehe er recht angefangen hattei Mii daran zu malen, war Thorvaldsen nach Nysö ge-, A- reist. Da nun Gertner von Thvrvaldsen als ein geschickter junger Mann erwähnt worden war, wurde