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nach einigen Jahren zu Ohren kam, dass Thorvaldsengroßen Werth auf diese Büste lege, die seinen Vater,den bekannten Thyge Rothe, darstellte, machte erThorvaldsen ein Geschenk damit, weshalb sie sichim Museum aufgestellt findet.
XXVII.
U« Die Schwestern des Historienmalers Höher be-Mi>L suchten oftmals meinen Herrn. Es waren zwei alt->M liche Mädchen, und sie sprachen immer ihr Bedauerndarüber aus, dass ihr Bruder so schwach sei, dasser nicht die Freude haben könne, sie zu begleiten.Thorvaldsen versprach deshalb, sie besuchen zu wollen,>Wst worüber sie sehr erfreut wurden, und sie baten michiichü nun, sie davon zu benachrichtigen, wann er kommenwürde, denn es würde ihnen gar zu leid thun, wennM.r! sie nicht bei seiner Ankunft zu Hause wären. NachVerlauf einiger Tage bat ich ihn, ihnen nächstensal M den versprochenen Besuch abzustatten, indem er ihnenMÄc dadurch eine große Freude bereiten würde. Er war«A ^ auch ganz bereitwillig dazu, musste aber den Besuchmit k einige Tage aufschieben, da er ihnen mit der Marmor-M düste ihrer Mutter ein Geschenk machen wollte;st, -5 diese sollte aber vorerst nachgesehen werden. Als ich ihnjP B'> »an ersuchte, gefälligst damit zu eilen, dass sie abge-waschen werden könne, ward sie auch bald fertig, undnachdem der Tag, an welchem er den Besuch ab-yW statten wollte, anberaumt war, benachrichtigte ich