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zufammen traf, führten sie dort manche theilserfreuliche, theils traurige Unterredungen rücksicht-lich Thorvaldsens Kindheit und seiner Eltern, derenLage Larsen genau gekannt, da Thorvaldsens Vaterauf Larsens Schiffswerft«: gearbeitet hatte. EinBefuch, den Larsen ihm abgestattet hatte, lebte intraurigem Andenken bei ihm. Thorvaldsens Vaterwar mehre Tage laug von seiner Arbeit bei ihmausgeblieben, und Larsen ging deshalb selbst hin,ihn in seiner ärmlichen Wohnung in einem Hintcr-hause aufzusuchen. Er fand Thorvaldsens Mutterin einem sehr bedauernswerthen Zustande vor. DerVater war nicht krank, sondern alter Gewohnheitgemäß mit einigen schlechte» Freunden, die ihn zumTrnnke verführten, ausgegangen. Sie bat Larsen,ihrem Manne seinen verwerflichen Wandel vorzu-halten, welches er versprach und auch that, aber esfruchtete nichts. Als Thorvaldsen an dem Tage,da er diese Unterredung mit Larsen gehabt hatte,nach Hause kam, war er in sehr trauriger Stim-mung. Ich fragte ihn nach der Ursache seinerVerstimmung, und er theilte mir ganz offenherzig, wieer es immer pflegte, wenn ihm etwas Schmerzlichesbegegnete, die mit Larsen gehabte Unterredung mit,so wie auch, dass sie die Abrede getroffen, sich zueiner bestimmten Stunde auf Larsens Werftc zutreffen. Ich begleitete ihn dahin, und als wir hin-eintraten, kam uns Larsen sehr freundlich entgegen.Thorvaldsen wurde sogleich sehr ernst und rief aus: