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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
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aber Medaillon bleibt cm seinem Platze; ichrB«s brauche mich dessen nicht zu schämen. Sie warensn nicht geschieden, als ich die Büste der PrinzessinnibMwdellirte." Da ich den Betreffenden diese AntwortW hxs Coufercnzraths überbrachte, meinten sie, es seik«D wohl das Beste, die Sache ruhen zu lassen, und«« bgs Ganze gerieth bald in Vergessenheit,tzul

«s»: XXXIII.

iM Bevor Thorvaldsen zum letzten Male nach RomMbi ging, hatte er einen seiner Schüler, Mathiä, eine

M« der für das Fronton des Schlosses Christiansburgki»? bestimmten Figuren in Thon fertigen lassen. SieAst war der königlichen Porzellanfabrik übergeben worden,lW wo mit einer Brennung ein Versuch gemacht werdennzM sollte; dieselbe misslang aber völlig. Da der

sehr geschickte Goldschmied Dalhoff dies erfuhr,stellte er sich die Aufgabe, Thorvaldsens Ar-a, betten iil gebranntem Thon von dem Material, das

lchF sich hier vorfindet, auszuführen, und durch die An-

spornung und Ermunterung des Königs gelang esD ihm. Nach Thorvaldsens Rückkehr bat Dalhoff ihn,iu seine Fabrik zu kommen, um die von ihm gemachtenE Versuche in Augenschein zu nehmen. ThorvaldsendiD ging schon am selben Tage hin, und es freuteihn, die vielen wvhlgelungenen Brennungen seinerD Arbeiten zu sehen. Nun griff Thorvaldsen die Arbeitfür das Fronton des Schlosses, die er seinem SchülerjHs Borup nach seiner Skizze auszuführen übertrug, mit