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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
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XI.VII.

Im folgenden Jahre, mithin 1842, am WstenOctober, kehrte Thorvaldsen nach Copenhagen zurück,von der Schwester des Theatermalers Wallich be-gleitet, die ihn in Rom in einer sehr gedrücktenStimmung angetroffen hatte. Als sie Thorvaldsennach der Ursache fragte, erfuhr sie, dass es ihngereue, nicht mit dem Schisse, das alle seine Arbeitenam Bord hatte, abgegangen zu sein. FräuleinWallich tröstete ihn damit, dass er ohne Zweifeldas Schiff noch werde erreichen können, was ihngleich in bessere Laune versetzte; da sie auch nachDänemark wollte, erbot sie sich, die Reisekostenmit ihm zu theilen und ihm auf der Reise zurHülfe und Pflege zu sein. Dies Anerbieten nahmer mit Freuden au, da sein Befinden nicht dasbeste war. Sie machten sich sogleich an das Packender Ringe und Kostbarkeiten, die er selbst mit sichführen konnte. Tags darauf gingen sie nach Li-vorno; als sie aber daselbst anlangten, war dieFregatte bereits Tags vorher abgesegelt. Nun wurdeThorvaldsen höchst ungeduldig. Fräulein Wallichschlug ihm dann vor, über Land zu gehen, und da

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es ihm viel daran gelegen war, früher als die Fre-gatte Copenhagen zu erreichen, stellte er ihr Allesbereitwillig anheim. Sein Wunsch ging auch inErfüllung, denn bei seiner Ankunft auf der Zoll-bude, wo er von seiner Tochter mit ihren Kindern,

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