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Züge aus Thorvaldsens Künstler- und Umgangsleben / von Kammerassessor Carl Frederik Wilckens, ... ; nach der zweiten dänischen Ausgabe von Theodor Schorn
Entstehung
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Willen haben nnd mein gegebenes Versprechen er-füllen."Sie können indessen doch glauben, HerrConferenzrath, dass die Majestäten es übel aufge-nommen haben", bemerkte ich.Ja, ja, Wilckens,"war seine Antwort,so muss ich mich darein schicken,wenn es nur aus keiner andern Ursache ist."

I.VIII.

Als Christian VIII. eines Tages Thorvaldsenin seinem Atelier besuchte, war sein TochtersohnAlbert Paulseu gerade zugegen. Der König ließsich in ein Gespräch mit ihm ein, und es amiisirteSeine Majestät sehr, Italienisch mit dem Kuabrnzu sprechen, der auf eine lebhafte und unbefangeneWeise die Fragen des Königs beantwortete. DerKönig streichelte ihm die Wange und sagte:Ichkönnte mir dein Bild wünschen, wenn es demGroßvater ausführen will. Du kannst ihn danachfragen." Der Knabe unterließ es nicht, Thorvaldsensogleich zu fragen; er antwortete:Das will ichsehr gerne, Ihre Majestät. Es ist mir lieb, dassSie meiner Tochter die Freude machen wollen, ihrenSohn in Ihre Sammlung aufzunehmen; ich mussin ihrem Namen Ihrer Majestät meinen Dank aus-sprechen. Es soll meine erste Arbeit im kommendenJahre sein." Nachdem der König gegangen war,sagte der Conferenzrath:Das freut mich, Wilckens!Ich hatte selbst daran gedacht, den Jungen zu mo-

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