W „Bitten Sie Eollin möglichst bald zu mir zu"« kommen." Als ich zum Geheimrath kam, fragte ermich, was Thorvaldsen wolle, und ich theilte ihmiM sann das Ganze mit. „Es mag wohl sein, dass»M diese Bedenklichkeit nicht ohne Grund ist", sagte er;«im! „sagen Sie Ihrem Herrn, dass ich zu ihm kommenMim werde, wenn ich in's Finanzministerium gehe." Der«Ich Geheimrath kam wirklich auch, und beim Weggehen«M sagte er zu mir: „Ja, Wilckens, nun sollen dieExecutoren zu einer Sitzung hier bei ThorvaldsenwL zusammenbernfen werden." Einige Tage später«>k fand die Zusammenkunft Statt, und nachstehendesM Schreiben wurde von Thorvaldsen und sämmtlichen«M Herrn Executoren ausgefertigt:t>M „Es ist immer mein Wunsch gewesen, dass CarlzWi: Friedrich Wilckens, Aufwärter an der königlichenAkademie der schonen Künste, als Aufseher an meinemPL. Museum angestellt werde, in Betracht der Sorgfalt,xzB Ergebenheit und Treue, mit welcher er und seine, Ar Frau mich während meines hiesigen Aufenthalts seitNpü dem Jahre 1838 bedient haben. Mitunterzeichnete' M Executoren des vom Conferenzrath Thorvaldsen ge-machten Testaments, denen, dem unter dem 16tenW Februar allcrgnüdigst approbirten Codicill zufolge,die nächste Verwaltung und Oberaufsicht über dasMuseum übertragen wird, geben deshalb im Vereinmit mir, Thorvaldsen, dem erwähnten C. F. Wilckensdie bestimmte Zusage, als Aufseher am Museumangestellt zu werden mit einer solchen jährlichen Ein-
8 *