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gievg von dem Eigensinne dieser ungeselligen und umbrauchbaren Gelehrten ab, welche die Kultur ihrerMuttersprache darum verabsäumen, damit sie der Al-ten ihre unvollkommen erlernen mögen; die sich über-reden ,. mit Recht ihr Jahrhundert zu verachten, weilsie sich schmeicheln, einige Kenntniß der vergangenenZeit zu besitzen: die über eine Stelle des Aeschylus aus-rufen , und niemals das Vergnügen gehabt, bey denSchauspielen ihrer Landslcuce gerührt zu werden. Erübersetzte den Petron von dem bürgerlichen Kriege indie gebundene Sprache seines Landes. Aber er war keinblinder Verehrer seines Originals, sondern verehrtenur so vieles an diesem und seiner Ucbersetzung, alswirklich seine prüfende Vernunft in beiden verdienstlichfand. Durch diesen schönen Eingang eröfnet sich derHerr von Voltaire den nähern Zugang zu der Abhand-lung. Herr Bouhier hat dafür gehalten, man müssedie Dichter der Alten nicht anders als in Versen über-setzen , wenn man von ihnen eine Uebersctzung in seinerMuttersprache machen wolle. Diese Gedanken billigetder Redner, und macht sie zum Vorwurf seiner Rede.Er frägt: Warum ist Homer, Theokrit, Lukrez,Virgil, Horaz von den Engländern und Welschen soglücklich übersetzt worden? Warum haben diese Völ-ker keinen alten Dichter in einer ungebundenen Ucber-setzung , und warum haben wir noch keinen in gebun-denen Zeilen ? Er entwickelt die Ursachen davon in derFortsetzung seiner Gedanken. Er entdeckt sie also: Es