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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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siHori bey einem einzigen Thiere die Fälle, unter wekchen einer das Thier mit allen seinen Theilen in vollkom-mener Ordnung von ungefähr hervorbringen kann, fastunendlich : in zweyen Thieren, die sonst einander ähn-lich , aber eben von beyden Geschlechtern seyn müssen -schon fast nicht mehr mit Zahlen zu beschreiben, zu derzugleich geschehenen Erschaffung aber von so vielentausend Thieren und Pflanzen, die alle auf einmal undin einem gegebenen Verhältnisse seyn müssen, die wich-eigen Fälle aber so unendlich sind , daß, wenn etwasmehr als unendlich unmöglich seyn könnte, dieser Falles allerdings mit dem größten Rechte seyn würde. Hie-rauf greift Voltaire die Propheten und die Wunderan. Jene, sagt er: würden heutiges Tages ins Toll-haus gebracht werden, und diese beweisen nichts, undstehen auch unmöglich zu beweisen. Denn was heißt,sagt er, das Zeugniß der alten Schriftsteller? wieviele fabelhafte heidnische Wunder sind , (seiner Mey-nung nach) eben so wohl mit Zeugen versehen, als dirWunder des Evangelii? Diese Dreistigkeit hat nichtden geringsten Nachdruck. Die christlichen Wunder-werke sind durch mitlcbende Zeugen, die sich für dirWahrheit dessen, was sie mit Augen gesehen, demTode freudig übergeben, bezeugt worden; und wo fin-det inan dergleichen heydnische Wunder? die jabekanntlich nicht leicht einer von den taufenden ge-glaubt, die sich dem Dienste der Götter unterworfen,wovon diese Wunder zeugen sollten. Hernach greift