Hu diesen Zeiten stund der Nord uvch unter vielenkleinen Fürsten, und die dänWen Inseln, die kurzvor Christi Geburt aus der See sich empor gchoben,wurden ,um auch bevölkert. Aber unterm- Trojangieng eine grosse Veränderung in Norden vor. Gülft,ein Urenkel des Got , reiste nach seinem uralten Vater-lande Scythien zurück, um dort sich in Wiffrnsthaftenzu üben.! Er macht« am Tanais mit einem Oberprie-frer Namms Odin Bekanntschaft. Dieser unterwiesihnin dcr Götterlehre, rmd da er inscmem Vaterland«vor den siegenden Waffen des Trajanus sich nicht rechtsicher hielt, so gieng er mit seiner Frauen Frejga,und seinen Nischen Freunden mit Gülftn nach Norden,undschlug seinen Sitz zuSigtuna auf. Er wußte sich beyden Einwohnern des Norden sehr einzuschmeicheln: ererhielt des Gülfe zwey Töchter für ferne Söhne Sigur-Unm und Skiöld, davon jener in Rußland , und dieserin Dännemark j zu Ledre in Seeland, ein Reich auftich«tete- Er selbst errichtete zu Sigtuna ein Gericht vonzwölf weisen Männern > und machte aus seinen eignenSätzen und der alten nordischen Woluspa ein neuesRecht. Er erhielt so gar durch ganz Schwede» ei»Kopfgeld, dagegen er alle Einwohner vor Unfriedenzu bewahren und die Opfer zu besorgen über sich nahm.Er wandte alle Künste an, die Tapferkeit zur einzigenTugend zumachen, ließsich selbst aufdem Todbette mitdem Schwerdte verwunden, und blieS dem Volke denGlauben ein , niemand kowMe m den Sitz der Glück-
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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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