»8
Krön- und adeliche Güter eintheilte, und Baurenauf die Theile setzte, die einen Pacht an Geld undNaturalien geben. In .dem Schwcizcrland, woFrohnen an den wenigsten Orten erhört ist, und dieBauren nichts als ihre eigne Güter bauen, zeigtder allgemeine Reichthum die Richtigkeit des Rathesunsers Verfassers. Der III. Fehler besteht in den vie-len Handwerken, die die Bauren treiben, die denBürgern gehören, und von jenen aus Mangel des nö-thigen Gcrathes sehr unvollkommen getrieben werden,wozu Hr. F. hauptsächlich die Fischerey rechnet, undmit Recht tadelt, daß man in Schweden keine Laich-zeit schont, die Fische also täglich abnehmen, und dieNachkommen den Genuß der vielen Seen und Flüsseganz verlieren werden. Der IV. besteht in den Gütern,die die Regierung in Schweden, statt des Soldes, demKricgsstaate, den Priestern, und andern obrigkeitli-chen Personen zum Genusse lebenslang hingicbt. Diesewerden, wie Hr. F. zeigt, schlecht von diesen Per,sonen genutzt, die weder Zeit noch Kenntnisse zum Acker-bau haben; alle dahin gehörige Gebäude, Zäunungenund andre Geräthschaften mit Unwillen und sparsamanschaffen, und die Erde, die dein Besitzer nicht eigenist, auslaugen und erschöpfen. Auch diese Güterrath Hr. F. an mit Banren zu besetzen, die jährlichein gewisses davon den Besitzern entrichten müßten,weil doch niemand das Land bessr nutzen kann als einBauer. Im V. will er, daß man die Umeimgkctten