Habers ergeben,, Eltern aber ihre Kinder zu keinenunangenehmen Heyrath auf eine harte Art zwingensollen. Die Belohnung der Tugend ist auch an derFräulein Howe, dem edelmüthigen und vernünftigenBelford, und selbst an der sterbenden Clarissa ohneromanhafte Geschichte beobachtet. Es ist fast beyso vielen Vorzügen nicht mehr ein Ruhm, wen»wir beyfügen, daß die Clarissa ein Muster der neue-sten reinsten und zugleich der witzigsten und blumen-reichsten englischen Schreibart ist, und wegen diesesVerdienstes auch in ernsthafter Leute Büchersammluugeinen Platz hoffen kann.
Wir haben gehört, daß des Hrn- Fieldings TomIones mit der Clarissa in England um den Vorzuggestritten, und denselben in Absicht der Menge Leserauch erhalten habe. Wir wundern uns über dießGlück nicht, wenn wir überlegen, daß die meistenLeser Belustigung suchen, die sie an der ernsthaftenClarissa mind^ finden. Der Tom Iones ist ineinem ganz andern Geschmacke geschrieben, und kömmtan niedern Auftritten, in der lächerlich heroischenSchreibart und in dein ganzen Plane mit seinem äl-tern Bruder dem Joseph Andreas überein. Docherhebt er sich etwas mehr als jener, und der Katas-ter des Alworthy hat eine edle Erhabenheit, die dasganze Gedicht reizend macht. Die zerstreuten Be-trachtungen über die Vortreflichkeit der Religion er-heben sich auch über das Niedre der meisten Bege-,