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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
Entstehung
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er

vcrläumderisch. Er gesteht selbst Bl. ;o6 HAß ernicht blos als ein Geschichtschreiber, sondern auchals ein Katholike und als ein Franzose schreibe.Wie will er sich also des erstem so ehrwürdigen Na-men anmaßen können? Er macht sich desselben aufalle mögliche Art unwürdig. Der Unterschied seinerVvix äeliberstive und reprekemsdvs , den er etliche-mal anführet, ist ohne Verstand. In den bürgerlichenKriegen derweissen und rothen Roße', läßt er 8-- Prin-zen vom Geblüte umbringen, da doch kaum etlicheso damals in der ganzen königlichen Familie gezähltwurden. Vor Heinrich VII. wären die Lsroner Lezmallein Herrn der Güter und die Gemeinen (les Oom.munes) ihre Lehenleute gewesen , welches ein unver-antwortlicher Irrthum ist. Er erfrechet sich, daSgeheiligte Haupt des englischen Thrones blos den erstenIustitzbcdientcn des Königreichs zu nennen. Die denEngländern abgenöthigte Revolution unter Jakob II.schreibt er einzig und allein dem Herzen dieser Nationzu, welches eben so fanatisch, als ihr Verstand phi-losophisch sey. Das Andenken des unsterblich glor-reichen Wilhelm des III. sucht er mit dem allerme-derträchtigstcn Geifer zu beschmutzen. Weil er Engel,land aus den französischen und päbstlichen Klauen ge,rissen, so muß seine Handlung eine Missethat seyn-und wenn es mißlungen wäre, würde er la küble 6s1'Lmope I'exeerstion 6u genre kumsin gewordenseyn. Wir wundern uns, daß in einer mit so schänd-v. Halters Tageb. Th. I E