Unangenehmen Empfindung in die Bewegung gebracht,und deswegen ein Laut gezeugt werde, weil die Mus-keln, die den Athem ausdrücken, stärker find, alsdie ihn schöpfen. Wenn aber jene stärker find, warumwird denn in dem vorigen Falle, in der Erhitzung,eine stärkere Athcmhoiung erregt, und sollte nichtvielmehr die Exspiration die Folge dieser Empfindung^in diesem Falle wie in jenem, seyn? Ebeu so unwahr-scheinlich ist es, daß in dem neugebohrnen Kinde dasHinunterschlucken der Milch mechanisch entstehe, weildie Luft öder die Milch eine Bewegung in dem Mundeerweckt, die steh auf die Muskeln des KinnbackensUnd dcS Schlundes ausdehnt, Und sie in die Würk-samkeit setzt. Denn warum werden eben die rechtenMuskeln, die zum verschlingen nöthig sind, und nichtihre Gegner in Bewegung gebracht? warum eilt derSchlund der Speise entgegen und geht in die Höhe,ehe die Speise ihn berührt? Wie kann eine allgemeinezitternde Bewegung einige Muskeln auslesen, und dieallein in die Würksamkcic nach einer gegebenenUnd nöthigen Ordnung setzen, weil andre, die ebenso nahe mit dem empfindenden Theile verbunden sind,ruhig bleiben? Ast es wahrscheinlich, daß in der Trau-rigkeit der Magen hauptsächlich leide, und gewisse zit-ternde Bewegungen durch die zusammenhängendenHäute hierauf zu den Augen, der Nasenspitze, demSchlunde schicke, woraus das Weinen entsteht? Hätters (x. 4^8.) dem Hrn. H. wohl sollen einfallen können
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