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genannte rechnet ihm erstlich vor, daß Luther blosdurch die Abschaffung von 4000 Klöstern die Welt umbis 15 Millionen Menschen vermehrt habe, die ver-muthlicher Weise ihm ihr Wesen schuldig sind, undwödurch Europa in Stand gefetzt worden ist, Pflanz-städte ohne seine eigene Entblößung zu errichten. SeineBemühungen werden sehr unbillig, obwohl witzig miteiner Frage verglichen, die die Wahrsager aufgewor-fen hätten, ob die prophetischen Hühner zugleich essenoder trinken, oder nur essen sollten. Luther giengtief aufdie praktische Veränderung der Welt, die geist-liche Hierarchie hat die Würkung seiner Herzhaftigkcitselbst in den katholischen Landern empfunden, und dieKönige, die sonst vor dem Bann erzitterten, habeneben seit Luthern ihre Stärke gegen die Geistlichenrecht zu brauchen gelernt; pr hat schriftlich, mündlichund in der Uebung, die Vorrechte der Herrscher un,terstützt, und ist der erste gewesen, der sich denselbenehrerbietig unterworfen hat. Seine aufgeweckte undkcrnhafte Schreibart würde Voltaire vielleicht bewun-dern, wenn er sie lesen könnte, und er ist ja noch einklassischer Schriftsteller, und der beste deutsche Dich-ter feiner Zeiten. Selbst EraSmus, der Jesuit Basnier,und Karl der V. haben seine Gaben erkannt. Und wiehätte er sonst gegen die fürchterliche Macht unzähl-barer Mönche und Geistlichen dur chdringen können,denen er ihre Einkünfte theils beschnitten und theilsentzogen hat? Sein Gemüthe war nicht nur herzhaft.