weiß auch, meint der Hr. v. M- nicht, ob eine grosseMenge Mshnsaft tödtct (hierüber sind in GötttngenVersuche schon angestellt worden); ob man den rechtenSchirling besitzt, der bey den Athenicnsern einenso angenehmen Tod verursacht hat, (da der unserewenigstens Thiere zu rödren viel zu schwach ist), undob endlich der Biß des tollen Hundes nicht bloß vonder Einbildung die schrecklichsten Wirkungen erhält,(wovon man aber um so gewisser das Wiederspielweiß, da die gebissenen Thiere, ohne einige Einbildung,eben dasjenige le-den, und eben so sterben wie derMensch. Der Hr. v. M. meint, man müsse allerleyauch unwahrscheinliche Mittel versuchen, da sie dennochnützlich seyn können. Das Blut von der Stelle,wo es übcrflüßig ist, an eine andre zu bringen, sollman Las Herumdrehen in einem Kreise versuchen,und eigene Aerzte für einzelne Krankheiten verordnen.An den Thieren könnte man die Früchte in gleicherVermischung in ganz entfernten Geschlechtern prüfen,und neue Arten hervorzubringen trachten (wobey wiruns erinnern , daß eine gewisse Sekte sehr den Unter-'gang alter Arten, und die Entstehung von neuen zu be-weisen wünschet). Man müßte mit Brennspiegelnnnd auf andere Weise das Feuer zu verstärken suchen,auf die Vergrvffcrnngsgläser Preise setzen, mit Mohn«M suchen gewisse Traume hervorzubringen, durchWundcn am Gehirne den Sitz der verschiedenen Seelen-fräste und der Thorheit erforschen, wobey der Hr.
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Albrechts von Haller ... Tagebuch seiner Beobachtungen über Schriftsteller und über sich selbst : zur Karakteristik der Philosophie und Religion dieses Mannes
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