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XXVII
Dom Einflüsse der Wissenschaften auf die Sitten-
Von I- I> Rousseau. *)i7;z-(S. -Z;>)
Es herrscht viel Feuer und Witz in der Satyee diesesSchriftstellers gegen die Wissen,Haften, aber auchviel Unbeständigkeit und Widerspruch. Gleich an-fangs klagt Rousseau die Verstellung und sogenanntefalsche Politesse an, die allen Menschen die gleicheäusserliche Gestalt, und allen das Ansehen der Tugendohne das Wesen giebt. Aber dieses sind Fehler desHoflebens, wovon die Gelehrten nur allzusehr befreyt,und mehrentheils gar nicht unter der Anklage sindihre Leidenschaften gar sehr verbergen zu können. Hier-auf kömmt die gewöhnliche Anmerkung, daß Griechen-land , Rom und Constantinopel zu gleicher Zeitlasterhaft und gelehrt gewesen sey; daß Sparta dieTugend ohne die Wissenschaften, und Athen dieseohne jene besessen habe, und daß überhaupt die un-gelehrten Völker, wie die Barbaren den Chinesen,den gelehrten überlegen gewesen sind. Diese Anmer-kung ist erstlich historisch unwahr. Die gelehrtenGriechen haben die ungelehrren Perser, die höflichen
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