XXX.
Gründe für die Moralität.
von Hr». Beaumont.
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krincipcr äe la pkilof. mornle dieses Verfasserssind kurz, gründlich, und von der besten Absicht. Beyden Kräften des Menschen fängt der Verfasser an,unter denen die Freyheit eine der vornehmsten ist.Er erklärt sie durch ein Vermögen das uns eigenist, und durch keinen äusser« Zwang gebogen wird,vermittelst dessen wir unsere Glückseligkeit suchen.Eine solche Freyheit, sagt er, ist es eben so wider-sinnig zu leugnen, als in Abrede zu seyn, daß wirselber ein Wesen sind. -Diese Freyheit, die blind-lings unser Bestes suchen würde, wird durch die Ver-bindung der Begrrffe zur Tugend angeführt. Wirlernen die Vorzüge der Güte und der Gerechtigkeit,weil die, so uns aufersteh«, und die Bücher, diewir mit Hochachtung lesen, allemal mit dielen Tu-genden ein Lob und eine Belohnung verbinden. DieWiederholung gleicher Ursachen macht unsern Hangzu diesen Tugenden immer stärker, wir geben unsendlich selbst, weil es andre Menschen thun, Beyfall,wenn wir die Tugend ausüben, und sie wird ein Werk-zeug unsrer Glückseligkeit. Die bewegliche Empfind-lichkeit unsers Gemüthes macht ihre Wirkung lebhaft